Lila Feen - Hilfe für Alleinerziehende

Frauen stärken Alleinerziehende, damit sie ihren Kindern ein starkes Vorbild sein können. In vielen Berufen sind die Arbeitszeiten länger als die Betreuungszeiten in Kindertagesstätten oder Schulen, das ist dann besonders schwierig für alleinerziehende Mütter und Väter, die auf ihr Gehalt angewiesen sind und sich trotzdem keine private Betreuung für die noch verbleibenden Zeiten  leisten können. Die Hilfe soll auch Müttern (oder Vätern) angeboten werden, die sich beruflich weiterbilden wollen, um wieder oder erstmalig berufstätig zu werden.

 

 

Eben diesen Alleinerziehenden helfen die „Lila Feen“, indem sie
ehrenamtlich ihre Kinder betreuen. Alleinerziehende Mütter und Väter, die
Hilfe benötigen, um Kind(er) und Beruf oder Schule zu vereinen, können
sich bei den „Lila Feen“ melden.
Die interessierten Ehrenamtlichen oder Alleinerziehenden melden sich
telefonisch bei der Diakonie unter der Telefonnummer 0208 3003 277.
Die Telefonzentrale leitet kurzfristig alle Anfragen an die Initiatorin dieses
Projektes weiter.

Weltkindertag 23.9.2012

So stellten sich die Lila Feen auf dem Weltkindertag am 23.9.2012 in der MüGa vor:

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Neues bei den Lila Feen seit dem 1.9.2013

 

Ev. Familienbildungsstätte – auch für neue Ehrenamtliche

Die „Lila Feen“, ein Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen Familienbildungsstätte und der Diakonie, geben Alleinerziehenden Rückhalt und bekommen nun selber Verstärkung. Mit Mitteln der Claire- und Hugo-Stinnes-Stiftung gelingt es nun, zwei Jahre lang Personalstunden für eine Fachkraft zu finanzieren, die das Projekt seit dem 1. September unterstützt. Diplom-Sozialpädagogin Miriam Dinnus gibt den Ehrenamtlichen fachlichen und organisatorischen Rückhalt.

Miriam Dinnus übernimmt dabei den Staffelstab von Ilse Schwarzer. Auf ihre Idee und Initiative geht das Angebot der „Lila Feen“ in Mülheim zurück, über drei Jahre lang hat sie es ehrenamtlich koordiniert. „Das Projekt ist mit der Zeit gewachsen und nun ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu tun“, erklärt Annette Sommerhoff, Leiterin der Evangelischen Familienbildungsstätte.

„Die nächsten Schritte, das werden viele Gespräche sein, sowohl mit Hilfe suchenden Alleinerziehenden als auch mit neuen Ehrenamtlichen“, da ist sich Miriam Dinnus sicher. Sie übernimmt von Ilse Schwarzer eine Liste von Müttern und Vätern, die auch eine Lila Fee suchen. Deshalb sind neue Ehrenamtliche höchst willkommen. Miriam Dinnus hilft Alleinerziehenden und den „Feen“ dann, ihre Wünsche und Bedürfnisse abzuklären. So können die Lila Feen selber entscheiden, an welchen Tagen sie Zeit für den ehrenamtlichen Einsatz haben, und an welchen nicht. Miriam Dinnus informiert über das Projekt und trifft interessierte Ehrenamtliche zu Vorstellungsgesprächen. Bis jetzt gibt es einen Kreis von zehn „Feen“ zwischen 40 und 70 Jahren. Auch Männer sind in der Runde willkommen. Wer sich vorstellen kann, sich als „Lila Fee“ zu engagieren, meldet sich bei Miriam Dinnus unter lila-feen@evfamilienbildung.de oder Telefon 0176 72386477.

„Als Lila Fee muss man liebevoll mit Kindern umgehen, und vielleicht etwas Lebenserfahrung mitbringen“, erklärt Ilse Schwarzer das Prinzip. Dazu muss man keine pädagogische Ausbildung absolviert haben. „Die Lila Feen sind eher so, wie man sich seine Lieblingsoma vorstellt“. Zeit für etwa einen Besuch in der Woche sollten künftige Lila Feen mitbringen. Für Unterstützung ist stets gesorgt: „Monatlich laden wir zum Erfahrungsaustausch in die Familienbildungsstätte ein“, sagt Annette Sommerhoff. Außerdem dürfen alle Lila Feen kostenfrei an pädagogischen Angeboten der Evangelischen Familienbildungsstätte teilnehmen.

Alleinerziehende Mütter und Väter, die sich Unterstützung von einer Lila Fee wünschen, können sich unter Telefon 0208. 3003.277 beim Diakonischen Werk melden.

Das Projekt „Lila Feen“ wird unterstützt durch Sachkostenzuschüsse der „Stiftung Jugend mit Zukunft“.